Aktuelles

Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick in die zahlreichen Aktivitäten an unserer Schule.

 

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Der Projekttag „Verrückt? Na und!“

 

Am 30. Oktober hatte die achte Klasse von Herrn Reichardt das Schulprojekt „Verrückt? Na und!“ zu Besuch. Dieses Projekt informiert über seelische Störungen und Krankheiten, sowie über Alkohol, Drogen und andere Suchtverhalten.

Frau Ahrendt vom Fachdienst Gesundheit aus Schleswig und ein Experte führten die Klasse durch den Schulungstag. Der Vormittag gliederte sich in drei Abschnitte. Zu Beginn wurde über die Vorstellungen, die wir über seelisch Erkrankte haben, gesprochen:

- Kennen wir Personen, die psychisch erkrankt sind und wieder gesund geworden sind?

- Wie häufig erkrankt im Durchschnitt ein Mensch psychisch in seinem Leben?

- Haben psychisch Erkrankte es heute einfacher als vor 20 Jahren?

- Welche Menschen in meinem Umfeld können mich unterstützen?

- Wo gibt es Hilfe?

Im zweiten Abschnitt wurden die Schüler aktiv. In Gruppenarbeit wurde zum Thema Alkohol, Shisha rauchen, Notfallkoffer und „Ein Freund trinkt zu viel- was kann ich tun!“gearbeitet.

Die Gruppen erstellten Plakate und Rollenspiele wurden einstudiert. Die Ausarbeitungen wurden den Mitschülern vorgestellt und aufgeführt.

Den letzten Teil des Projektes gestaltete der Experte in eigener Sache. Der Experte erzählte seinen Lebensweg, von familieren Problemen, beruflichen Leistungsdruck, erstem Konsum von Drogen, Erfahrungen mit Therapien und wie sich die Vergangenheit heute in seinem Leben niederschlägt.

Diese Lebensgeschichte beeindruckte die Jugendlichen sehr. Sie konnten den Experten zu persönlichen Dingen fragen und bekamen bereitwillig Antworten. Die Schülerinnen und Schüler bemerkten, dass immer eine persönliche Entwicklung hinter einem Menschen steckt, die vieles verständlicher macht.

Auch im nächsten Schuljahr wird die Schulsozialarbeit das Projekt „Verrückt? Na und!“ wieder in die achte Klase einladen.

 

Julia Troost-Lorenz

Bildungsministerin Frau Prien in der Erfder Schule

 

Erfde (lat): Viel Zeit nahm sich die Bildungsministerin Karin Prien (CDU), um sich in Erfde einen Einblick über die schulische Versorgung im Kreissüdwesten zu verschaffen. Eingeladen hatte sie Erfdes Bürgermeister und Schulverbandsvorsteher Thomas Klömmer (CDU).

Außenstellenleiter Knut Thiesen stellte kurz die Gemeinschaftsschule Erfde vor. Diese wird von 151 Schülern besucht und 12 Lehrkräfte unterrichten hier. Grundschulleiterin Meike Müller-Toldeo konnte darüber berichten, dass 200 Schüler die drei Grundschulstandorte Bergenhusen, Stapel und Erfde besuchen.

Thomas Klömmer ging dann kurz auf die jetzige Schulsituation ein. Aufgrund der demografischen Entwicklung seien viele Schulstandorte nicht mehr eigenständig. „Um aber die ländlichen Regionen am Leben zu erhalten, brauchen wir diese“, so Klömmer. Daher sei der Zusammenschluss im Sekundarstufenbereich mit der Geestlandschule in Kropp eine gute Sache gewesen. Bewusst habe man aber im Stapelholmer Raum an einem eigenen Schulverband festgehalten. Und dieser Schulverband hat in den letzten Jahren gewaltig in die drei Schulstandorte investiert. „Uns hat das finanziell  richtig weh getan und benachbarte Schulträger bekommen über eine Bedarfszuweisung günstige Finanzierungsmittel“, so führte Klömmer es am Beispiel von Friedrichstadt und Tönning an. Ministerin Prien räumte in diesem Zusammenhang ein, dass ein allgemeiner Sanierungsbedarf an vielen Schulen des Landes besteht. „Wo der baufachliche Bedarf am höchsten ist, da setzen wir zuerst mit Fördermitteln ein“, erklärte die Ministerin und gab allen Kommunen mit auf den Weg: „Es müssen natürlich auch eigene Finanzmittel in der Schublade sein“.

Breiten Raum nahm auch die Personalsituation an Schulen ein. So sei es immer schwieriger, junge Lehrkräfte für ländliche Regionen zu bekommen. Mit einem „finanziellen Kraftakt“ habe die Landesregierung für 900 zusätzliche Planstellen gesorgt und die Besoldungsgruppe von Grundschullehrkräften wird demnächst angehoben. „Gemeinsame Anstrengungen sind notwendig, um den ländlichen Raum zu stärken“, betonte Prien Sie unterstrich in diesem Zusammenhang, dass man kooperativ mit den Schulämtern zusammenarbeite.

Gerade am Stapelholmer Standort merke man, dass man kreisübergreifend verschiedene Schulen besucht. Eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs über Kreisgrenzen hinweg wurde angeregt. „Es darf nicht passieren, dass wegen schwieriger Busverbindungen einige Schulstandorte leer laufen“, so Klömmer.

Bei dem anschließenden Rundgang durch Grundschul- und Sekundarstufenklassen zeigte sich Prien sehr angetan von der Ausstattung der Räumlichkeiten. „Hier haben Sie optimale Bedingungen geschaffen“, lobte die Ministerin.

Mit Blick auf die Zukunft erklärte Knut Thiesen: „Wir kämpfen weiter um jeden Schüler und werden vom Schulverband  vorbildlich unterstützt -  und haben ein motiviertes Lehrerteam.“ In Hinblick auf die Oberstufenklassen und das Fächerangebot in Wahlpflichtangeboten ergänzte Geestlandschulleiter Stefan Knoll: „Wir halten in Abstimmung mit beiden Standorten ein Verbundsystem vor.“

Mehr als nur „Schule gucken"

In Bergenhusen, Erfde und Stapel öffneten sich für Eltern, Gäste und zukünftige

Erstklässler die Türen – und forderten zum Schauen, aber auch zum Mitmachen auf.

Beim diesjährigen "Tag der offenen Tür" gab es viel zu sehen, aber noch mehr zu entdecken. Am vergangenem Samstag fand zeitgleich an allen drei Standorten von 9.00 bis 12.00 Uhr ein ganz besonderer Unterrichtstag statt. Eltern, Freunde, Gäste und besonders auch die Kinder aus den umliegenden Kindergärten nahmen das Angebot gerne wahr.

Vor dem Anmeldezeitraum für die neuen Schulanfänger, der in den nächsten 2 Wochen mit persönlichen Einladungsschreiben beginnt, konnten wir „beschnuppert“ werden.

Unser Kollegium hatte für die Schülerinnen und Schüler, sowie für die Gäste ein vielfältiges Angebot vorbereitet. Der Fächerkanon war mit je mindestens einem Angebot repräsentiert. In Erfde gab es Unterricht in den Fächern Musik, Religion, Sport und Englisch. In Bergenhusen brüteten Schüler und Eltern gemeinsam über Geometrieaufgaben, erlernten die Kunst des herbstlichen Kartoffeldruckes und übten sich im Fach HWS mit dem Kartenlesen. Am Standort Stapel gab es ein Deutsch-Leseprojekt, im Fach HWS ein Angebot zur gesunden Ernährung, sowie zum Thema „Unsere Sinne“. Die Sporthallen waren mit Bewegungslandschaften besondere Anziehungspunkte für Groß und Klein. Unser Kooperationspartner, das Förderzentrum Schleswig-Kropp, bot ein Eltern-Seminar an und informierte über das Projekt „Familie in Schule“. Die Eltern konnten sich ein Bild von der Arbeit unserer Schulsozialarbeiterin machen und die Betreuungen des Offenen Ganztages hatten an allen drei Standorten die Türen weit geöffnet. Für das leibliche Wohl an diesem Samstagvormittag sorgten mit vielen Leckereien in gewohnter Manier unsere Fördervereine. Für die Lerndrachen und die Maxis hatten die Elternvertreter eine Rallye durch die Standorte vorbereitet, die unter anderem in Bergenhusen sogar die gesamte Schülerschaft zum Mitmachen begeisterte.

Erfder Klasse will nach Malta

 

Erfde (lat): Für kreatives und sachorientiertes Arbeiten standen über zwanzig Stunden für die Klasse 7 f der Gemeinschaftsschule Erfde auf dem Programm. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Kornelia Sieß (51) wurde auch außerhalb der Schulzeit das Projekt vorangetrieben. Die 12 Mädchen und 13 Jungen wollen unbedingt eine zweiwöchige Klassenreise mit Sprachunterricht nach Malta gewinnen. Dazu sind bundesweit alle Klassen von air malta und Malta Tourism Authority aufgefordert worden, ein „cooles Klassenfoto“ einzusenden. Das Foto mit den meisten Likes gewinnt und Teilnahmeschluss ist der 28. Dezember.

Rasch war man sich im Klassenverband einig, damit zu punkten, was die Landschaft Stapelholm auszeichnet. Und das sind nun mal Grünflächen und Rinder. Als nächstes kam man auf die Idee, eine Umrisskarte von Malta darzustellen. Dazu probte man in der Sporthalle. „Das war schon eine richtige mathematische Herausforderung, alles im richtigen Maßstab darzustellen“, so die 51-Jährige. Danach brachte Sina Hansen (12) aus dem Ortsteil Erfde-Scheppern den elterlichen Bauernhof ins Spiel. Auf der Hauskoppel steckte man ein Rechteck von 55,2 Metern Länge und 47,6 Metern Breite ab. Dieses Rechteck diente als Grundlage, um die Umrisse von Malta zu erstellen. Mit vielen, vielen Weidezaunpfählen wurden die markanten Punkte der Insel abgesteckt. Nach zwei Stunden war das Gerippe fertig. Am nächsten Tag wurde mit Stroh eine Verbindung zwischen den Pfählen hergestellt und danach die Pfähle herausgezogen. Die Insel Malta war von den Umrissen her fertig. Aber es sollte ja ein „cooles Klassenfoto“ werden. Dazu zogen sich die Siebtklässler rote und weiße T-Shirts an. Das sind die Landesfarben von Malta. Und die 25 Kinder bildeten nun die Buchstaben für die Hauptstadt „Valletta“. Für die Darstellung der Hauptstadt stellte man die siebenjährige Kuh „Liezzy“ auf die Insel. „Das ist meine Kuh, auf der ich immer reite“, so Sina. Stellvertretend für alle brachte es Julian Braun (13) aus Erfde auf den Punkt: „Das war ein sehr spannendes Projekt, wo wir viel für die Praxis gelernt haben.“

Nun hofft die Klasse auf „viele Voter“. Folgende Internetadresse ist dafür aufzurufen:

http://www.ef.de/hub/17/flying-classroom/

 

Foto: Die stolze 7 f präsentiert ihr „cooles Klassenfoto“

Lauftag der Grundschule und Sekundarstufe

So ein Zirkus!

 

„Oh, runtergefallen! Noch einmal! Wieder nichts! Jetzt aber! Es muss doch gehen! So langsam werde ich aber … ja, es hat geklappt! So oder so ähnlich mag es während der Zirkuswoche in der Sporthalle der Geestlandschule Kropp häufiger einmal geklungen haben.

Vom 17.09. bis zum 21.09.18 nahmen alle Schüler und Schülerinnen der fünften Klasse der Geestlandschule Kropp und ihrer Außenstelle Erfde an der Schulzirkuswoche teil. Unter der sachkundigen Anleitung von Jens Ewald, der dieses Projekt schon seit sehr vielen Jahren anbietet und aktiv betreut, wurde/n jongliert, balanciert, Einrad gefahren, Devilsticks geworfen, Diabolos auf Touren gebracht, Menschentürme errichtet, Zaubertricks und Fakirnummern geprobt  und und und.

Im Laufe der Woche studierte jeder Schüler und jede Schülerin mindestens zwei Nummern ein, die dann am Freitagnachmittag den Eltern in Form einer großen Zirkusshow vorgeführt wurden. Insgesamt gab es 23 verschiedene Darbietungen, die in einem großen Finale mündeten, wo sich noch einmal alle Artisten einem durchweg begeisterten Publikum zeigten.  

Dieses Projekt war nur mit der finanziellen Hilfe der Fördervereine und dem aktiven Mitwirken der Eltern zu realisieren. Und auch die Lehrer waren über das normale Stundenmaß hinaus an der Umsetzung beteiligt.

Für die Schüler war es einmal mehr eine Abwechslung zum normalen Schulalltag und sie konnten zeigen, was an ungeahnten Fähigkeiten fernab von den Anforderungen des täglichen Schullebens in ihnen steckt.

Alle Beteiligten hatten großen Spaß und werden sicherlich das eine oder andere Mal gern an diese Woche zurückdenken.

Ja, was für ein Zirkus!

nop

Auftritt der Bläserklasse

Unsere neuen 5. Klassen

Schulverband inverstiert in die Schule

 

Erfde (lat): Zu einem ordentlichen Lernumfeld gehört auch eine adäquate Ausstattung. Ganz bewusst hat der Schulverband Stapel daher in der Außenstelle der Geestlandschule Kropp in Erfde in den Gemeinschaftsschulbereich investiert. Zwei Klassenräume der neuen fünften Klassen wurden von Grund auf saniert, mit LED-Leuchten und mit neuen Stühlen und Tischen ausgestattet. Beide Klassenräume sind auch mit modernsten „Interaktiven White-Boards“ versehen worden. „Insgesamt haben wir über 18 000 Euro für die neuen 34 Fünftklässler investiert“, erklärt in diesem Zusammenhang Erfdes Bürgermeister und Schulverbandsvorsteher Thomas Klömmer. Besonders erfreut zeigt sich der Vorsteher darüber, dass der Förderverein Schulstandort Erfde sich mit 1 500 Euro an der Investitionssumme beteiligt hat. „Wir haben durch unsere vielfältigen Aktivitäten und Beiträge einen gesunden Kassenbestand und daher möchten wir auch gern zu einer Verbesserung der Lernatmosphäre beitragen“, so die Fördervereinsvorsitzende Anke Katrin Gosch aus Erfde. Besonders stolz sind Gosch und Klömmer auch darüber, dass man in Erfde für die Gemeinschaftsschüler für einen moderaten Beitrag eine verlässliche Ganztagesbetreuung anbieten kann. „Das fördert vor allem die Vereinbarkeit von Schule und Beruf“, so Gosch.

Ganz begeistert sind auch die Lehrkräfte. „Wir wissen, was wir an unserem Schulverband haben“, betont der Außenstellenleiter Knut Thiesen. Ihm geht es vor allem darum, durch nachhaltige Maßnahmen den Schulstandort zu sichern. Weiter führte er an, dass diese vermehrten Investitionen auch bei den Eltern ankommen. „Wir haben nach langer Zeit erstmalig wieder zwei neue fünften Klassen“, so Thiesen. Die Klassenlehrer Norbert Paulsen und Jan Langmaack starten auch voller Freude ins neue Schuljahr. „Die Interaktiven White-Boards erweitern unsere Methodenvielfalt“, so beide.

Voll des Lobes ist auch der Hausmeister Hansi Peters: „Alle beteiligten Firmen kamen aus der Region und haben sich voll an das vorgegebene Zeitfenster gehalten.“

 

Foto: Anke Katrin Gosch, Thomas Klömmer, Hansi Peters, Jan Langmaack, Knut Thiesen

          und Norbert Paulsen (v.l.) sind begeistert von den vielen Neuerungen

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Telefax: 043 33-99 24 88 22

 

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